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Anwältinnen Vandrey und Hoofe

ERBRECHT BETREUUNGSRECHT HEIMRECHT Sozialrecht

Vorträge im Erbrecht

Themen unserer Vorträge zum Erbrecht

SINN UND NUTZEN EINES TESTAMENTS

Der Vortrag beschäftigt sich mit sämtlichen Fragen rund um das Testament. Wozu benötige ich ein Tes­tament? Was habe ich bei dessen Gestaltung zu be­denken? Macht ein Berliner Testament Sinn? Welche Formvorschriften sind zu beachten? Wann muss ich ein Testament notariell beurkunden lassen?

Ferner wird im Vortrag erklärt, was gesetzliche Erb­folge ist und wem ein Pflichtteil in welcher Höhe zu­steht. Es wird erläutert, wie man mit testamentari­schen Gestaltungen Menschen einsetzen kann, die im Rahmen der gesetzlichen Erbfolge nicht berück­sichtigt würden.

SCHENKUNG ZU LEBZEITEN

Der Vortrag beschäftigt sich mit den wesentlichen Fragen im Zusammenhang mit einer Schenkung zu Lebzeiten. Es wird erläutert, was eine Schenkung rechtlich bedeutet und wie sie vollzogen wird. Ferner wird dargestellt, wann und warum eine Schenkung zurückzufordern ist (u.a. Sozialhilferegress, Widerruf einer Schenkung, Pflichtteilsergänzungsanspruch).

EIGENE IMMOBILIE - SICHERUNG DES ALTERS DURCH NIEßBRAUCH ODER ANDERE VERWERTUNG

Eine selbstbewohnte Eigentumswohnung oder das Eigenheim dienen vielen Menschen zur Sicherung ihres Ruhestands. Im Alter können aber hohe Aufwendungen nicht nur durch die Instandhaltung / Instandsetzung der eigenen vier Wände, sondern auch für Gesundheit und Pflege entstehen. Im Vortrag werden verschiedene Wege aufgezeigt, wie eine Immobilie durch Nießbrauch, die Vereinbarung eines Wohnrechts oder andere Verwertungswege durch die betroffene Person weiter bewohnt werden kann und trotzdem größere finanzielle Gestaltungsspielräume erlangt werden können.

TESTAMENTE ZUGUNSTEN VON BEHINDERTEN MENSCHEN

Im Vortrag wird erläutert, was ein sog. „Behinderten­testament“ ist und wann es für Angehörige von be­hinderten Menschen sinnvoll sein kann, ein solches Testament zu erstellen. Es wird insbesondere erläu­tert, warum das Sozialamt nicht auf die Erbschaft aus einem „Behindertentestament“ zugreifen kann. Es werden Inhalt und Gestaltung des „Behindertentesta­ments“ dargestellt.

UMSETZUNG VON BEHINDERTENTESTAMENTEN

Die Umsetzung von Behindertentestamenten wirft viele Rechtsfragen auf, mit denen sich der Vortrag beschäftigt. Es wird erläutert, worauf der Testaments­vollstrecker zu achten hat, um die Schutzwirkung des Testaments zugunsten des behinderten Menschen nicht aufzuheben. Es wird dargestellt, wie Auflagen im Testament an den Testamentsvollstrecker formu­liert werden sollten und welche Formulierungen nicht gewählt werden dürfen, um die Schutzwirkung des Testaments nicht zu gefährden. Es wird die drohen­de Interessenkollision eines Mit- oder Nacherben dargestellt, der zugleich zum Testamentsvollstrecker eingesetzt wird. Ferner werden Regelungen zur Ersatzerbfolge erläutert, falls ein Nacherbe vor dem behinderten Menschen (sog. Vorerben) verstirbt.

PATIENTENVERFÜGUNG UND VORSORGEVOLLMACHT

Geschäftsfähige Menschen können an andere eine Vorsorgevollmacht zum Besorgen ihrer Angelegen­heiten erteilen und in einer Patientenverfügung fest­legen, ob und wie in bestimmten Lebenssituationen bei ihnen medizinische Behandlungen durchgeführt werden sollen.

Der Vortrag erläutert, was Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügungen und Patientenverfügungen sind und welche inhaltliche Ausgestaltung für eine optimale Vorsorge sinnvoll und erforderlich ist.

VOLLZIEHUNG VON PATIENTENVERFÜGUNGEN

Der Vortrag beschäftigt sich mit den Fragestellun­gen rund um die Umsetzung von Patientenverfügun­gen. Es wird erläutert, wann die Patientenverfügung in Kraft tritt und was der Vorsorgebevollmächtigte / gesetzliche Betreuer und Dritte (Pflegeeinrichtung, Krankenhaus etc.) bei der Umsetzung zu beachten haben. Es wird dargestellt, wie der mutmaßliche Wille des Betroffenen umgesetzt werden soll, wenn keine Patientenverfügung vorhanden ist oder die Verfügung nicht auf die konkrete Erkrankungssituation passt. Die aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Beendigung von lebensverlängernden Maßnahmen wird vorgestellt.