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Anwältinnen Vandrey und Hoofe

ERBRECHT BETREUUNGSRECHT HEIMRECHT Sozialrecht

Angehörigenvorträge Behindertenhilfe

Themen unserer Angehörigenvorträge

DAS BUNDESTEILHABEGESETZ

Der Vortrag richtet sich an Menschen mit Behinderungen, deren Angehörige sowie gesetzliche Betreuer und Bevollmächtigte. Er gibt einen Überblick über die wesentlichen Änderungen durch das Bundesteilhabegesetz, die zum 01.01.2018 in Kraft getreten sind, sowie die Eingliederungshilfereform, die ab 01.01.2020 in Kraft treten wird.

Inhaltliche Schwerpunkte des Vortrags sind:

  • Einführung eines Teilhabeplanverfahrens im SGB IX und eines Gesamtplanverfahrens zur Beantragung von Eingliederungshilfeleistungen im SGB XII ab 2018
  • Das neue Bedarfsfeststellungsinstrument
  • Auseinanderfallen von existenzsichernden Leistungen und Eingliederungshilfeleistungen in der stationären Behinderungshilfe ab 2020
  • Neue Einkommens- und Vermögensanrechnungsregelungen ab 2020
  • Neuregelung des leistungsberechtigten Personenkreises ab 2023

TESTAMENTE ZUGUNSTEN VON BEHINDERTEN MENSCHEN

Im Vortrag wird erläutert, was ein sog. „Behinderten­testament“ ist und wann es für Angehörige von be­hinderten Menschen sinnvoll sein kann, ein solches Testament zu erstellen. Es wird insbesondere erläu­tert, warum das Sozialamt nicht auf die Erbschaft aus einem „Behindertentestament“ zugreifen kann. Es werden Inhalt und Gestaltung des „Behindertentesta­ments“ dargestellt.

UMSETZUNG VON BEHINDERTENTESTAMENTEN

Die Umsetzung von Behindertentestamenten wirft viele Rechtsfragen auf, mit denen sich der Vortrag beschäftigt. Es wird erläutert, worauf der Testaments­vollstrecker zu achten hat, um die Schutzwirkung des Testaments zugunsten des behinderten Menschen nicht aufzuheben. Es wird dargestellt, wie Auflagen im Testament an den Testamentsvollstrecker formu­liert werden sollten und welche Formulierungen nicht gewählt werden dürfen, um die Schutzwirkung des Testaments nicht zu gefährden. Es wird die drohen­de Interessenkollision eines Mit- oder Nacherben dargestellt, der zugleich zum Testamentsvollstrecker eingesetzt wird. Ferner werden Regelungen zur Ersatzerbfolge erläutert, falls ein Nacherbe vor dem behinderten Menschen (sog. Vorerben) verstirbt.

DER ERWACHSENE MENSCH MIT BEHINDERUNG

Was ändert sich, wenn ein geistig oder seelisch be­hinderter Mensch 18 Jahre alt wird? Welche Rechte und Pflichten hat er? Was müssen Eltern bedenken? Welche Anträge sind zu stellen? Welche Leistungen stehen behinderten Menschen ab 18 Jahren zu? Der Vortrag beschäftigt sich mit den Themen Grundsiche­rung und Eingliederungshilfe, Kindergeld sowie der Einrichtung der gesetzlichen Betreuung.

BETREUUNGSRECHT

In diesem Vortrag werden die Rechte und Pflichten des gesetzlichen Betreuers dargestellt. Ebenso wer­den die Grenzen der Handlungsfreiheit thematisiert und erläutert, unter welchen Voraussetzungen das Betreuungsverhältnis enden kann.