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Testament

Erbrecht-Glossar

Testament

In einem Testament kann jeder seinen letzten Willen schriftlich festlegen. Ab dem 16. Lebensjahr kann man ein Testament wirksam errichten. Ausgenommen sind hiervon nur Menschen, die aufgrund einer Krankheit oder Behinderung nicht testierfähig sind (§ 2229 Abs. 4 BGB).

Ein Testament kann entweder als sog. eigenhändiges Testament oder als notarielles Testament errichtet werden. Bei einem eigenhändigen Testament muss das gesamte Testament mit der Hand geschrieben werden. Ferner muss es mit Ort und Datum versehen und mit Vor- und Nachnamen unterschrieben sein, damit es wirksam ist.

Ehegatten können ein sogenanntes gemeinschaftliches Testament errichten. Auch dieses Testament kann entweder eigenhändig oder notariell errichtet werden. Errichten die Ehegatten gemeinsam ein eigenhändiges Testament, so schreibt einer der Ehepartner den Text des Testaments eigenhändig nieder und versieht es mit Ort, Datum und Unterschrift. Der andere Ehepartner muss das Testament dann ebenfalls unterschreiben.

Anders als in amerikanischen Filmen sind „Zeugen“ nicht erforderlich, die während der Errichtung des Testaments anwesend sind und dieses ebenfalls unterschreiben.

Ein wirksames, vom Nachlassgericht eröffnetes Testament ist eine rechtsgültige Urkunde, mit der die Erbenstellung nachgewiesen werden kann. Es ersetzt häufig einen Erbschein. Die Vorlage eines eröffneten Testaments ist ausreichend, um die eigene Erbenstellung z.B. gegenüber der Bank nachzuweisen.

Anwaltliche Unterstützung beim Testament

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Wir freuen uns auf Ihre Anfrage: 030 - 254 699 01