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Erbausschlagung

Erbrecht-Glossar

Erbausschlagung

Nach dem deutschen Erbrecht wird der Erbe mit Eintritt des Erbfalls automatisch Erbe. Damit tritt er in die Rechtsposition des Verstorbenen mit (fast) allen Rechten und Pflichten ein. Will er die Erbschaft nicht annehmen, so muss er die Ausschlagung erklären.

Gründe für die Ausschlagung sind z.B. die Überschuldung des Nachlasses, aber auch persönliche oder taktische Gründe. Die Frist für die Ausschlagung beträgt sechs Wochen. Bei gesetzlicher Erbfolge läuft diese Frist ab Kenntnis des Erben vom Versterben des Erblassers. Bei der Erbfolge aufgrund eines Testaments läuft die Frist für den Erben mit der Bekanntgabe des Testaments durch das Nachlassgericht.

Die Ausschlagung muss in der richtigen Form erklärt werden, sonst ist sie ungültig und das Erbe gilt als angenommen. Die Ausschlagung ist beim Nachlassgericht am Wohnort des Erben oder beim Nachlassgericht am letzten Wohnort des Erblassers zu erklären.