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Freitag, 21. Juni 2013

„Notfallkoffer“ für Unternehmerinnen und Unternehmer

Beim Unternehmerinnenstammtisch des Bezirksbürgermeisters für Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann, am 20. Juni 2013 hielt Rechtsanwältin Barbara Hoofe einen Vortrag zum Thema „Notfallregelungen für mein Unternehmen“. Sie stellte hierbei dar, welche Auswirkungen es auf kleinere Unternehmen hat, wenn die Chefin oder der Chef aufgrund einer längerfristigen Erkrankung oder eines Unfalls ausfällt und für diesen Notfall keinerlei Vertretungsregelung getroffen hat.

Um ein derartiges Szenario zu verhindern, rät Rechtsanwältin Hoofe dazu, einen „Notfallkoffer“ zu packen. Dieser sollte den folgenden Inhalt haben:

  • Geschäftliche Vollmachten
    Benennung einer Person als Stellvertreter/in und Übertragung von Vertretungsrechten. Angaben, welche Tätigkeiten der/die Bevollmächtigte ausführen soll.
  • Kontovollmachten
  • Private Vollmachten
    Vorsorgevollmachten für die private Vermögens- und Gesundheitssorge.
  • ggf. Informationen zu institutionellen Einrichtungen
    Zugehörigkeit des Betriebs zu einer Kammer, Innung oder einem Verband (Adresse, Ansprechpartner)
  • ggf. Informationen zum Testament
  • Passwörter
    z.B. Codes, PIN für PC, Online-Banking und Emailaccount
  • Adressliste
    z.B. Steuerberater, wichtige Kunden, Geschäftspartner, Lieferanten, Versicherungsvertreter, PC-Wartung
  • Schlüssel
    für Geschäftsräume, ggf. Bankschließfach
  • Informationen, wo die wichtigsten Geschäftsunterlagen zu finden sind
    Aktenordner mit Rechnungen, lfd. Aufträgen und Verträgen, Kalender für Fristen / Termine, Personalunterlagen, Versicherungsunterlagen.
  • Notfallplan
    erste Schritte und Aufgaben für den Fall des Eintritts eines Notfalls
  • ggf. Patientenverfügung
    Festlegung des Willens zu Fragen der medizinischen Behandlung.